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Der große LS24-Ratgeber zur Einblasdämmung

Einblasdämmung von A bis Z – für Hausbesitzer verständlich erklärt

Welche Wände lassen sich verfüllen? Wie muss ein Dach aufgebaut sein? Welcher Dämmstoff passt zu welchem Bauteil? Was schützt vor Schimmel und welche Fehler können teuer werden? Hier finden Sie die Antworten – klar, ausführlich und ohne Fachchinesisch.

Die 199 € werden bei Umsetzung vollständig angerechnet.Der Prüftermin ist bei anschließender Beauftragung keine zusätzliche Ausgabe.
Meist ohne große BaustelleVorhandene Hohlräume werden über kleine Öffnungen gefüllt.
Häufig an einem TagViele Kerndämmungen sind innerhalb weniger Stunden abgeschlossen.
Neutral erklärtEinblasdämmung ist nicht immer richtig – wir zeigen auch die Grenzen.
Fachberater erklärt einem Hausbesitzer die Möglichkeiten der Einblasdämmung am Wohnhaus
Vor-Ort-Prüfung
199 €

zzgl. 1 € je km Anfahrt.

✓ Bei Auftrag vollständig anrechenbar
Grundlagen

Was ist Einblasdämmung?

Einblasdämmung ist eine Verarbeitungstechnik. Lose Dämmstoffe werden in einer Maschine aufgelockert und über Schläuche in Hohlräume oder offen auf eine Fläche geblasen. Der große Vorteil: Der Dämmstoff erreicht auch verwinkelte Bereiche, ohne dass das gesamte Bauteil geöffnet werden muss.

1. Bauteil prüfen

Hohlraum, Begrenzungen, Feuchte, Leitungen, Brandschutz und Anschlüsse werden untersucht. Bei zweischaligen Wänden erfolgt dies meist mit Probebohrung und Endoskop.

2. Passenden Stoff wählen

Rieselfähige Produkte passen zu geschlossenen Hohlschichten. Faserige Produkte eignen sich für Dach-, Decken- und Holzrahmengefache.

3. Kontrolliert einblasen

Der Fachbetrieb arbeitet nach Einblasplan, Produktvorgaben und definierter Einbaudichte. Anschließend werden die Öffnungen wieder verschlossen.

Wichtig: Nicht jeder Hohlraum darf einfach gefüllt werden. Ein Bauteil muss trocken, ausreichend begrenzt und für den gewählten Dämmstoff geeignet sein.
Wo ist Einblasdämmung möglich?

Die wichtigsten Anwendungen im Überblick

Einblasdämmung kann mehr als nur zweischaliges Mauerwerk. Je nach Gebäude lassen sich Wand, Dach, Decke, Drempel, Flachdach, Dielenboden, Kellerdecke und Holzrahmenkonstruktionen bearbeiten.

Kerndämmung

Verfüllung der Hohlschicht zwischen innerer und äußerer Mauerschale.

Dachschrägen

Geschlossene Sparrengefache oder spezielle Dämmsack-Verfahren im Altbau.

Oberste Geschossdecke

Einblasen in Holzbalkendecken oder Aufblasen auf den Dachboden.

Drempel / Kniestock

Schwer zugängliche Abseiten werden vollständig gefüllt.

Flachdach

Hohlräume zweischaliger Flachdächer nach sorgfältiger Feuchteprüfung.

Dielenboden

Leere Felder unter Holzdielen werden von oben oder unten ausgeblasen.

Kellerdecke

Abgehängte Konstruktionen können fugenfrei mit Dämmstoff gefüllt werden.

Holzrahmenbau

Wand-, Dach- und Deckengefache werden formschlüssig ausgefüllt.

Schematische Kerndämmung im zweischaligen Mauerwerk
Kerndämmung
Hohlräume in Außenwänden vollständig verfüllen.
Schematische Einblasdämmung in einer Dachschräge
Dach und Drempel
Gefache fugenfrei dämmen – nach Prüfung des Dachaufbaus.
Schematische Dämmung einer obersten Geschossdecke
Oberste Geschossdecke
Oft eine besonders wirtschaftliche Maßnahme.
Wanddämmung

Kerndämmung, Außendämmung oder Innendämmung?

Der Wandaufbau entscheidet. Ist eine zusammenhängende Hohlschicht vorhanden, ist die Kerndämmung häufig die schnellste und günstigste Lösung. Bei massivem Mauerwerk kommen Außen- oder Innendämmung infrage.

Aufbau einer Kerndämmung
VerfahrenGeeignet fürVorteileWichtige Prüfung
KerndämmungZweischaliges Mauerwerk mit geschlossenem HohlraumGeringer Eingriff, Fassade bleibt, meist schnellHohlraumbreite, Mörtelreste, Schlagregenschutz, Feuchte
WDVSMassive Außenwand ohne HohlraumGroße Dämmstärken, Wärmebrücken gut überdeckbarSockel, Laibungen, Dachüberstand, vollflächige Verbindung
VorhangfassadeMassive oder unebene Wand, gewünschte BekleidungFlexible Optik, rückbaubarer Aufbau möglichUnterkonstruktion, Winddichtheit, Hinterlüftung, Brandschutz
InnendämmungFassade darf außen nicht verändert werdenRaumweise möglich, Eigenleistung teilweise möglichFeuchtenachweis, fugenfreier Kontakt, Wärmebrücken, Leitungen

So erkennen Sie zweischaliges Mauerwerk

  • Wandstärke am Fenster oder an einer Tür messen.
  • Mit langem, dünnem Bohrer mittig in die Wand bohren.
  • Ein plötzlicher Vorschub kann auf einen Hohlraum hinweisen.
  • Der Fachbetrieb bestätigt den Aufbau mit Endoskop.

Warum die Luftschicht nicht ausreichend dämmt

In größeren Hohlräumen bewegt sich die Luft. Warme Luft steigt, kalte Luft sinkt. Diese Luftbewegung transportiert Wärme und kann den Dämmwert deutlich verschlechtern. Die Kerndämmung unterbindet diese Zirkulation weitgehend.

Keine Zellulose oder Holzfaser in die zweischalige Außenwand: Für Kerndämmungen werden zugelassene hydrophobe, also wasserabweisende Produkte benötigt, damit Schlagregenfeuchte nicht zur Innenschale transportiert wird.
Dachdämmung

Wie muss ein Dach für Einblasdämmung aufgebaut sein?

Ein Dach braucht außen eine zweite wasserführende Ebene und innen eine luftdichte Ebene. Der Dämmstoff liegt geschützt dazwischen. Fehlt eine dieser Ebenen, muss der Aufbau vor einer Dämmung genau geplant oder ertüchtigt werden.

Aufbau einer Einblasdämmung in Dachschrägen

Dachdeckung

Ziegel oder Dachsteine halten den größten Teil von Regen und Schnee ab.

Unterdeckbahn oder Unterdeckplatte

Sie führt eingedrungenes Wasser, Flugschnee und Tauwasser sicher zur Traufe.

Dämmraum zwischen den Sparren

Der Raum wird mit einem passenden faserigen Dämmstoff vollständig gefüllt.

Dampfbremse und Luftdichtheit

Die warme Raumluft darf nicht durch Fugen in den kalten Dachaufbau strömen.

Installationsebene und Innenbekleidung

Kabel und Leitungen liegen möglichst vor der luftdichten Ebene.

Die wichtigste Regel: Dämmstoff darf nicht ungeschützt direkt unter alte Dachziegel eingeblasen werden.
Warum? Eine verschobene Pfanne, Flugschnee oder Tauwasser können den Dämmstoff durchnässen. Nasser Dämmstoff verliert Wirkung; dauerhaft feuchte Holzteile können geschädigt werden.
Kalter Dachboden: Wird der Dachraum nicht bewohnt und nicht beheizt, ist meist die oberste Geschossdecke die wirtschaftlichere Dämmebene – nicht die komplette Dachschräge.

Dämmsack-Verfahren

Bei geeigneten Altbaudächern kann ein langer, begrenzender Dämmsack in den Sparrenraum geschoben und mit Zellulose gefüllt werden. Diese Lösung kann deutlich günstiger sein als eine vollständige Neueindeckung, muss aber objektspezifisch geplant werden.

Oberste Geschossdecke

Oft die wirtschaftlichste Dämmmaßnahme am Haus

Über eine ungedämmte Decke zum kalten Dachboden geht viel Wärme verloren. Weil große Dämmstärken meist problemlos möglich sind, kann hier ein preiswerter Dämmstoff besonders dick eingebaut werden.

Hohlraum in der Holzbalkendecke

Vorhandene leere Gefache werden über kleine Öffnungen gefüllt. Alte Lehm-, Schlacke- oder Aschelagen müssen nicht automatisch entfernt werden.

Aufblasdämmung

Auf eine freie Decke kann eine dicke Schicht Zellulose oder Mineralwolle aufgeblasen werden. Laufwege und Abstellflächen lassen sich aufständern.

Dachbodenluke nicht vergessen

Die Luke braucht Dämmung und eine umlaufende Dichtung. Sonst bleibt ein erheblicher Wärme- und Luftleckpunkt bestehen.

Praxisgrundsatz: Wenn ausreichend Platz vorhanden ist, ist ein preiswerter Dämmstoff in großer Dicke meist sinnvoller als ein teurer Hochleistungsdämmstoff in dünner Schicht.
Keller, Kellerdecke und Fußboden

Warme Füße und weniger Wärmeverlust nach unten

Bei der Dämmung des unteren Gebäudeabschlusses geht es neben Energieeinsparung stark um Behaglichkeit. Je nach Aufbau gibt es unterschiedliche Lösungen.

Dämmung eines Dielenbodens
Dielenboden
Dämmung einer Kellerdecke
Kellerdecke
Dämmung einer Geschossdecke
Geschossdecke

Hohler Dielenboden

Einblasdämmstoff wird zwischen die Balken gebracht. Der vorhandene Boden kann häufig liegen bleiben.

Glatte Kellerdecke

Platten können geklebt und zusätzlich gedübelt werden. Nur Kleben ist bei alten Anstrichen riskant.

Rohre und Gewölbe

Eine abgehängte Konstruktion schafft einen Dämmraum, der fugenfrei ausgeblasen wird.

Kriechkeller

Sehr niedrige Hohlräume können je nach Feuchte mit wasserabweisendem Dämmstoff verfüllt werden.

Wandkragen beachten: Bei einer Kellerdeckendämmung sollten die angrenzenden Wände im oberen Bereich mitgedämmt werden, damit die Wärmebrücke am Deckenrand reduziert wird.
Keller im Sommer: Warme, feuchte Außenluft kann an kalten Kellerwänden kondensieren. Dauerlüften im Sommer kann den Keller feuchter statt trockener machen.
Dämmstoffe verständlich erklärt

Nicht „natürlich oder künstlich“, sondern passend oder unpassend

Der beste Dämmstoff ist der, der zum Bauteil, zur Feuchtebelastung, zum Brandschutz, zum verfügbaren Platz und zum Budget passt. Ein Material kann in einem Bauteil ideal und in einem anderen ungeeignet sein.

Übersicht verschiedener Einblasdämmstoffe
DämmstoffTypische AnwendungStärkenGrenzen
ZelluloseDach, Decke, Holzrahmen, Innendämmung im geplanten SystemRecyclingrohstoff, günstig, guter Schall- und sommerlicher Wärmeschutz, feuchtepufferndNicht für schlagregenbelastete Kerndämmung
Mineralische EinblaswolleDach, Decke, Holzrahmen, je nach Produkt KerndämmungNicht brennbar, leicht, formschlüssig, bewährtProduktzulassung und Einbaudichte beachten
EPS-PerlenGeschlossene Hohlschichten, Dielenböden, teils KriechkellerRieselfähig, wasserabweisend, wirtschaftlichNicht für offene Gefache
HolzfaserDach, Holzrahmen, geplante InnendämmungNachwachsender Rohstoff, guter Schall- und sommerlicher WärmeschutzFeuchteführung und größere Dicke beachten
SteinwolleBrandschutzbereiche, Gebäudetrennfugen, WDVSNicht brennbar, vielseitigVerarbeitung und Feuchteschutz beachten
XPSPerimeterdämmung, Umkehrdach, erdberührte BauteileDruckfest und wasserresistentKein typischer Einblasdämmstoff
KalziumsilikatFensterlaibungen und lokale SchimmelproblemeAlkalisch, stark feuchteaufnahmefähigKein Hochleistungsdämmstoff
Phenolharz / Aerogel / VakuumStellen mit sehr wenig PlatzSehr hohe Dämmwirkung bei geringer DickeTeuer, teils anspruchsvoll zu verarbeiten

Was dämmt eigentlich?

Nicht die Faser oder der Kunststoff selbst ist der entscheidende Wärmeschutz, sondern die in sehr kleinen Poren eingeschlossene, unbewegte Luft. Je kleiner und ruhiger die Luftporen, desto besser kann ein Dämmstoff wirken.

Sind moderne Dämmstoffe gesundheitsschädlich?

In der Nutzungsphase sind zugelassene, fachgerecht eingebaute moderne Dämmstoffe für den vorgesehenen Einsatz ausgelegt. Bei Verarbeitung, Rückbau und Brand gelten dennoch die jeweiligen Schutz- und Entsorgungsvorgaben.

Lebenszyklus: Ein fachgerecht eingebauter Dämmstoff kann über Jahrzehnte Energie sparen. Viele lose Einblasdämmstoffe lassen sich später absaugen, sortenrein zurückgewinnen und je nach Produkt erneut verwenden oder recyceln.
Schimmel und Feuchtigkeit

Warum Dämmung Schimmel meistens verhindert – und falsche Ausführung ihn verursachen kann

Schimmel braucht Sporen, Nährboden und Feuchtigkeit. Sporen und Staub lassen sich im Alltag nicht vollständig vermeiden. Deshalb ist die Feuchtigkeit der entscheidende Hebel.

Leckage

Undichte Wasser- oder Abwasserleitungen führen zu örtlich konzentrierten Feuchteschäden. Erst Ursache beseitigen, dann sanieren und dämmen.

Aufsteigende oder seitlich eindringende Feuchte

Fehlende Abdichtung im Keller oder Erdreich muss vor einer hochwertigen Innenraumnutzung beurteilt werden.

Kondensat aus Raumluft

Warme, feuchte Luft kühlt an kalten Oberflächen ab. Die relative Feuchte steigt; an Wärmebrücken kann Schimmel entstehen.

Warum Dämmung hilft

Eine gut geplante Dämmung erhöht die Temperatur der inneren Oberfläche. Dadurch sinkt dort die relative Luftfeuchtigkeit und das Schimmelrisiko nimmt ab.

Warum Innendämmung anspruchsvoll ist

Die bestehende Außenwand wird durch die Innendämmung kälter. Gelangt Raumluft hinter die Dämmung, kann dort Feuchtigkeit ausfallen. Deshalb muss der Aufbau fugenfrei, luftdicht und bauphysikalisch geplant sein.

„Das Haus muss atmen“ ist irreführend: Wände übernehmen nicht die notwendige Lüftung eines Gebäudes. Feuchtigkeit wird vor allem durch richtiges Lüften, Lüftungstechnik und die Vermeidung von Leckagen kontrolliert.
Fenster und Wände: Gute Fenster verursachen nicht automatisch Schimmel. Entscheidend sind Luftfeuchtigkeit, Oberflächentemperaturen, Wärmebrücken und Lüftungsverhalten.
Fehler vermeiden

9 teure Dämmfehler

Eine Dämmung kann wirkungslos werden oder Bauschäden verursachen, wenn Planung und Ausführung nicht stimmen. Diese Fehler sind besonders häufig.

1. Zu dünn dämmen

Arbeits- und Anfahrtskosten fallen ohnehin an. Wo Platz vorhanden ist, sollte die sinnvolle Dicke ausgeschöpft werden.

2. Luftspalte hinter der Dämmung

Durchströmte Spalten mindern die Wirkung. Hinter Innendämmung können sie zusätzlich Feuchteschäden verursachen.

3. Dach ohne Unterdach dämmen

Flugschnee, Regen oder Tauwasser gelangen in den Dämmstoff.

4. Luftdichtheit ignorieren

Warme Raumluft transportiert Feuchtigkeit in kalte Bauteile.

5. Falsches Material

Hydrophile Stoffe gehören nicht in schlagregenbelastete Kerndämmungen.

6. Wärmebrücken vergessen

Laibungen, Sockel, Deckenränder und Rollladenkästen bleiben Schwachstellen.

7. Leitungen kalt legen

Wasser- und Heizungsleitungen müssen bei Innendämmung auf der warmen Seite bleiben.

8. Setzung durch falsche Dichte

Faserstoffe müssen mit der vorgeschriebenen Einbaudichte verarbeitet werden.

9. Keine Dokumentation

Materialmenge, Einbaudichte, Einblasstellen und Fotos sollten nachvollziehbar dokumentiert werden.

Förderung 2026

Staatliche Förderung für Einblasdämmung nutzen

15 % Grundförderung möglich

Die Förderung kann 2026 über das BAFA als BEG-Zuschuss erfolgen. Alternativ kommen der Steuerbonus oder KfW-Kredite infrage.

BAFA / BEG-Zuschuss

Grundfördersatz: 15 % der förderfähigen Kosten.

Zusätzlicher iSFP-Bonus

Nach den Neuregelungen im Juli 2026 greift der Bonus von 5 % nur noch für Kosten, die 30.000 € übersteigen.

Förderung abhängig von Gebäude, Maßnahme, technischen Voraussetzungen und rechtzeitiger Antragstellung. Förderanträge sind grundsätzlich vor Beginn der Maßnahme zu stellen.

Orientierungswerte

Mögliche Energieeinsparung mit Knauf Supafil®

Die Werte dienen als Orientierung. Die tatsächliche Einsparung hängt vom Gebäude und der Nutzung ab.

AusgangssituationMaßnahmeMögliche Wirkung
Ungedämmtes zweischaliges MauerwerkKerndämmung mit Knauf Supafil®Spürbar wärmere Innenoberflächen und geringere Transmissionswärmeverluste
Leere oder schwach gedämmte HolzbalkendeckeFugenfreie EinblasdämmungWeniger Wärmeverlust zum unbeheizten Dachraum
Hohler Dielenboden über kaltem KellerVerfüllung des HohlraumsHäufig deutlich höherer Fußbodenkomfort
Hinweis zur Datengrundlage: Die dargestellten Einsparwerte basieren auf Berechnungen und Herstellerangaben von Knauf Insulation für Supafil®. Die tatsächliche Energie- und Kostenersparnis kann je nach Gebäude, Wandaufbau, Hohlraumtiefe, Heizverhalten, Witterung und Energiepreis abweichen.
Kosten und Wirtschaftlichkeit

Warum Einblasdämmung häufig so günstig ist

Der Dämmstoff wird schnell über einen Schlauch transportiert, Verschnitt fällt kaum an und bestehende Oberflächen müssen oft nur punktuell geöffnet werden. Dadurch können Arbeitszeit, Gerüst und Rückbaukosten gering bleiben.

Kleine Maßnahmen

Dachbodenluke, Rollladenkasten und einzelne Luftleckagen lassen sich oft mit wenig Material verbessern.

Typische Einblasmaßnahmen

Kerndämmung, Dielenboden oder Dämmsackverfahren liegen häufig deutlich unter den Kosten einer kompletten Fassaden- oder Dachsanierung.

Wirtschaftlichkeit

Entscheidend sind Ausgangszustand, Fläche, Energiepreis, Nutzung und die erreichbare Dämmwirkung. Pauschale Einsparversprechen sind unseriös.

Vor-Ort-Prüfung an einer Hausfassade mit Messgerät und Beratung

Vor-Ort-Prüfung: ehrlich, technisch fundiert und verständlich erklärt

Vor jeder Empfehlung prüfen wir direkt am Gebäude, welche Maßnahme technisch sinnvoll ist. So vermeiden Sie unnötige Arbeiten und erhalten eine realistische Einschätzung statt eines pauschalen Verkaufsgesprächs.

  • Prüfung von Wandaufbau, Hohlschicht und Zugänglichkeit
  • Bewertung von Dach, Decke, Dielenboden oder Kellerdecke
  • Hinweise zu Feuchte, Schimmelrisiko und Luftdichtheit
  • Empfehlung des passenden Dämmstoffs und der wirtschaftlichsten Lösung
  • Individuelles Angebot inklusive transparenter Kostenübersicht
Prüftermin: 199 € zzgl. 1 € je km Anfahrt – bei anschließender Beauftragung werden die 199 € vollständig angerechnet.
Prüftermin ohne Zusatzkosten bei Umsetzung

Der Vor-Ort-Termin kostet 199 € zzgl. 1 € je km Anfahrt. Beauftragen Sie anschließend LS24 mit der Dämmung, werden die 199 € vollständig auf den Auftrag angerechnet.

199 € zurück
So arbeitet LS24

Vom ersten Check bis zur dokumentierten Ausführung

Gebäude und Ziel klären

Welche Räume sind kalt? Wo gibt es Zugluft, Feuchte oder Schimmel? Wie soll Dachboden oder Keller später genutzt werden?

Bauteil untersuchen

Wandstärke, Hohlraum, Endoskopie, Feuchte, Fassade, Dachaufbau, Luftdichtheit und Leitungen werden geprüft.

Konzept und Angebot

Wir wählen Dämmstoff, Dämmstärke, Einblasverfahren und die erforderlichen Vorarbeiten.

Saubere Ausführung

Die Dämmung wird nach Produktvorgaben und Einblasplan eingebracht. Öffnungen werden fachgerecht verschlossen.

Dokumentation

Material, Menge, Einbaudichte, Fotos und besondere Bauteildetails werden festgehalten.

Häufige Fragen

FAQ zur Einblasdämmung

Wie lange dauert eine Kerndämmung?

Bei einem typischen Einfamilienhaus häufig nur einige Stunden bis etwa einen Arbeitstag. Gebäudegröße, Zugänglichkeit und Fassadenaufbau beeinflussen die Dauer.

Muss ich während der Arbeiten ausziehen?

In der Regel nicht. Viele Kerndämmungen werden vollständig von außen ausgeführt.

Kann Einblasdämmung absacken?

Bei faserigen Produkten wird Setzung durch die vorgeschriebene Einbaudichte verhindert. Deshalb sind Maschineneinstellung, Materialmenge und Dokumentation wichtig.

Ist Einblasdämmung brennbar?

Das hängt vom Produkt ab. Mineralische Dämmstoffe können nicht brennbar sein; Zellulose und EPS haben andere Brandklassen. Der erforderliche Brandschutz richtet sich nach Bauteil und Gebäude.

Kann ich Einblasdämmung selbst machen?

Offene Aufblasdämmung oder vorbereitende Arbeiten sind teilweise in Eigenleistung möglich. Kerndämmung, geschlossene Dachgefache und setzungssichere Verdichtung gehören wegen Technik, Zulassung und Gewährleistung in die Hand eines Fachbetriebs.

Kann eine Kerndämmung Feuchtigkeit verursachen?

Eine fachgerecht geplante Kerndämmung verwendet zugelassene wasserabweisende Produkte. Vorher werden Fassade, Hohlraum, Feuchte und Schlagregenbelastung geprüft.

Welche Dämmung ist die günstigste?

Bei vorhandenem Hohlraum ist die Einblasdämmung häufig die günstigste professionelle Lösung. Ohne Hohlraum muss eine andere Konstruktion geschaffen oder außen beziehungsweise innen gedämmt werden.

Was passiert mit Steckdosen, Kabeln und Rohren?

Sie werden vorab lokalisiert. Offene Durchdringungen und sensible Bereiche müssen abgedichtet, abgeschottet oder bei der Planung berücksichtigt werden.

Wie wird die Qualität kontrolliert?

Über Materialverbrauch, Volumen, Einbaudichte, Einblasplan, Endoskopkontrollen und Fotodokumentation.

Ist eine dickere Dämmung immer besser?

Mehr Dicke verbessert den Wärmeschutz, aber Platz, Anschlüsse, Feuchte, Brandschutz und Wirtschaftlichkeit müssen gemeinsam betrachtet werden.

Jetzt Eignung prüfen lassen

Welche Einblasdämmung passt zu Ihrem Haus?

Wir prüfen Wand, Dach, Decke oder Fußboden direkt vor Ort und sagen Ihnen offen, welche Lösung technisch sinnvoll ist – und welche nicht.

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